


LUXUS
PUR AUS DER NATUR
BOLIVIEN
Partner-Organisation: WIPHALA
Bei uns in den Geschäften
werden sie zu Höchstpreisen angeboten: Decken, Mäntel und andere
Produkte aus Alpaka-Wolle. Lange Handelswege und ungerechte Preispolitik führen
dazu, dass von diesen hohen Preisen beim Kleinproduzenten nur wenig ankommt.
Etwa 45.000 indianische
Kleinbauernfamilien in Bolivien und Peru züchten Alpakas im landwirtschaftlich
kargen Land der Anden, auf einer Höhe von 3.500 bis 5.000 Metern. Die
Natur hat das so genannte "Schafkamel" mit einem seidig glänzenden,
äußerst feinen, aber dennoch widerstandsfähigen Haarvlies
ausgestattet. Das Alpaka-Haar ist im Gegensatz zu Schaf- oder Kaschmirwolle
innen hohl, und die eingeschlossene Luft verleiht dem Haar eine erstaunliche
Fähigkeit zum Wärme-Ausgleich. Außerdem ist es leichter und
durch den hohen Fettgehalt schmutz- und geruchsabweisend, deshalb sehr pflegeleicht.
Mit dem Verkauf von Mützen,
Handschuhen und Stirnbändern unterstützen die Weltläden
Rosenheim und Brannenburg ausgewählte Produzentengruppen in Bolivien
mit dem Ziel, dass der Mehr-Wert bei den indianischen Kleinbauern und Handwerkern
bleibt.
KARTEN,
HANDGESTICKT
BOLIVIEN
Partner-Organisation: IKJH
Seit der Unabhängigkeitserklärung
durch den legendären Simón de Bólivar im Jahr 1825 ist
der Anden-Staat immer wieder wirtschaftlichen und politischen Wirren ausgesetzt.
Zu sehr mit sich selbst und der Sicherung der eigenen Machtansprüche
beschäftigt, gelang es den Machthabern nicht, dem Land eine gesunde wirtschaftliche
Basis zu verschaffen.
Die asiatische Wirtschaftskrise
von 1998 wirkte sich in Bolivien durch den drastischen Verfall von Rohstoffpreisen
bei Agrar- und Bergbauprodukten aus. Viele Mineros (Bergarbeiter) und Landarbeiter
wurden arbeitslos, und die Frauen waren und sind gezwungen, für den Lebensunterhalt
der Familie zu sorgen. Mit Nadel und Garn versucht dies auch eine Gruppe von
etwa 50 vorwiegend alleinerziehenden Müttern: Sie stellen Stickkarten
her, die unter anderem in den Weltläden Rosenheim und Brannenburg
angeboten werden.
90 Prozent des Kaufpreises
ist Arbeitslohn und kommt direkt den Stickerinnen zu Gute. Unter ihnen finden
sich immer mehr jungen Frauen, die damit eine Schul- oder Berufsausbildung
finanzieren.
BANANE
FAIR
ECUADOR
Partner-Organisation: BANA-FAIR
Ecuador ist der größte
Bananen-Exporteur der Welt. Die Früchte werden überwiegend von kleinbäuerlichen
Familienbetrieben angebaut und an Exportfirmen verkauft, die oft wesentlich
weniger als den staatlichen Referenzpreis von 2,90 Dollar pro Karton (18,2
Kilo) bezahlen.
Der regionale Genossenschaftsverband
UROCAL in der südlichen Küstenprovinz El Oro stellt sich dieser
Situation entgegen. Er unterstützt die etwa 600 Mitgliederfamilien bei
der Umstellung auf ökologischen Anbau, bei der Organisation und Vermarktung.
Der Verein BanaFair e.V. fördert diese Entwicklung durch Beratung, garantierte
Abnahmemengen und faire Preise. BanaFair zahlt den Bauern einen Mindestpreis
von fünf Dollar je Kiste für Bio-Bananen, dazu einen Mehrpreis von
zwei Dollar, den die Genossenschaft für Sozial- und Umweltprogramme und
zur Finanzierung der ihrer Arbeit verwendet.
Die in den Weltläden Rosenheim und Brannenburg verkauften BanaFair-Bananen werden jede Woche frisch geliefert. Sie sind gesund, schmecken gut und machen fröhlich - nicht nur die Konsumenten, sondern auch die Menschen in Ecuador.

Mützen
aus Alpaka-Wolle
Wiphala - Bolivien
Mehr
Informationen zu unseren Partnerorganisationen finden Sie unter
folgenden Adressen:

Handgestickte
Karten
IKJH - Bolivien

Fair gehandelte
Bananen schmecken besser!
BanaFair - Ecuador